Dr. Uwe-Volkmar Köck Wahlkreis 36 in Halle-Neustadt

Kurzbiographie

 

Ich gehöre dem Jahrgang 53 an und feiere zusammen mit der französischen Republik Geburtstag. Nach meiner Geburtsstadt befragt, erntete ich früher meist nur mitleidsvolle Blicke. Dabei war sie seit dem Mittelalter Schnittpunkt wichtiger Handelswege ("Und sehn wir uns nicht auf dieser Welt, dann sehn wir uns in B...") und schrieb ein Stück DDR- Kulturgeschichte ("B... Weg").

Da ich frühzeitig meinen Vater verlor, wurde mein Großvater zur entscheidenden Bezugsperson. Er weckte mein Interesse an und die Liebe zur Natur. Schon zeitig waren deshalb die Weichen bei der Berufswahl in Richtung Biologie gestellt.

Von einem politisch interessierten familiären Umfeld geprägt, war mir gesellschaftliches Engagement von Kindesbeinen an vertraut; vom ersten bis zum letzten Schultag war ich deshalb als Schülervertreter in der Spur. Mitglied der SED zu werden war für mich nur eine Frage der Zeit.

Seit Herbst 1974 bin ich nun schon Hallenser und alle weiteren Lebensetappen sind mit der schönen Saale-Stadt verbunden. Hier lernte ich auch meine Frau kennen. Sie schenkte im Klinikum Kröllwitz schließlich zwei echten Hallensern das Leben. Die sind mittlerweile schon erwachsen und aus dem Haus. Meine Frau hält der „Alma Mater Hallensis“ noch immer die Treue. Sie ist als Naturwissenschaftlerin im Biozentrum der Halleschen Universität tätig.

Der Einsicht in die Notwendigkeit gehorchend half ich einige Zeit lang hauptamtlich in der Universitätsleitung der FDJ aus. Noch vor der Wende kehrte ich wieder auf meine Stelle als  wissenschaftlicher Assistent des Botanischen Instituts/ Botanischer Garten zurück. Angesichts der anrollenden Evaluierungs-Wellen machte ich mich rechtzeitig aus dem Staub und gründete 1992 ein eigenes Ingenieurbüro. Interessante Forschungsprojekte frischten alte Bande zur Universität auf und knüpften andere neu. Insgesamt 7 Jahre brachte ich Landtag und Unternehmertum unter einen Hut. Gesundheitliche Probleme zwangen mich schließlich zur Übergabe des Staffelstabs an meine Mitarbeiter, Sie führen seither das Unternehmen weiter.

Seit dem ersten Tag gehöre ich dem frei gewählten Stadtrat von Halle an 1998 zog ich zum ersten Mal in den Landtag ein. Bis 2006 war die Umweltpolitik mein Metier. Danach kümmerte ich mich um die Raumordnung und die Landesentwicklung. Während mir 2002 nur  knapp 100 Stimmen für das Direktmandat fehlten, konnte ich dieses dann 2006 im Wahlkreis Halle-Neustadt mit einem deutlichen Vorsprung erringen. 

 

Wahlaussage

Nur die Naturgesetze sind nicht änderbar